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Es werden Posts vom Januar, 2021 angezeigt.

Mensch und Pferd Harmonie und Partnerschaft und die Rune Ehwaz

 Ehwaz ist die neunzehnte Rune des älteren Futhark und ist ein Sinnbild für Partnerschaft und Loyalität. Übersetzt bedeutet diese Rune “Pferd”, was auf die loyale und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mensch & Pferd hinweist. Es geht um gegenseitigen Respekt, Toleranz und Vertrauen. Nur dann kann ein Team gemeinsam etwas bewegen und fortschreiten. Traditionell erkennt man in diesem Runensymbol ein Pferd von der Seite. Das Pferd gehört gemeinsam mit dem Raben und der Katze zu den heiligen Tieren der Germanen. Odin  der Göttervater beispielsweise besitzt ein achtbeiniges Pferd namens “Sleipnir”, was in etwa “der Dahingleitende” bedeutet. Diesen Namen bekamen es, weil es sich sowohl auf der Erde, als auch durch die Luft bewegen kann. Gemeinsam mit seinem Pferd Sleipnir kann Odin durch die Welten reiten, sogar nach Hel. Am Beispiel eines Reiters zeigt sich die Symbolik vin Ehwaz am Besten. Der Reiter respektiert das Pferd und dieses toleriert den Reiter. ...

Der Pferdemann und ich, Szenen wie in der Tanzstunde

 Heute waren wir auf dem Reitplatz, weil die Waldwege so dermaßen matschig und rutschig sind, das es uns keinen Spaß macht, dort auszureiten. Ich habe heute erstmals das vorhandene Reitpad aufgelegt, um mal zu schauen, wie es sich denn damit so reitet. Sonst haben wir ja immer den schweren Westernsattel drauf, der allein ja schon über 12 kg wiegt, da wollte ich heute mal reiten light probieren. Wir haben eine Aufstiegshilfe, die wir für die größeren Pferde  benutzen, oder eben wenn ohne Steigbügel, Sattel geritten wird. Chili stellt sich vorbildlich davor auf, seine Besitzerin hat ihm das gut beigebracht. Ich steige auf und kann ganz bequem auf seinen Rücken rutschen. Fühlt sich gut an. Aber alles andere fühlt sich völlig fremd an.  Erstens hab ich ganz schwere Gummistiefel an, die mir ein komisches Gefühl auf dem Pferd geben und dann ist das Treiben mit den Beinen plötzlich so anders. Ich fand es anstrengend. Und ich habe sehr meine hintere Oberschenkelmuskulatur gespürt...

Nachdenkliches

 So erschließt sich für mich die wichtigste  Erkenntnis, die ich mehrmals in meinem Leben machen durfte.

Gut ausgerüstet Pferd und Mensch im Winter

 Viel dazu gelernt habe ich in den letzten beiden Jahren. Welche Kleidung ist wichtig, was braucht das Pferd an Ausrüstung im Gelände. Kälte und Nässe sind die beiden Faktoren, die einem Geländereiter und seinem Pferd zu schaffen machen. Deshalb ist wasserdichte Kleidung, rutschfestes und stabiles Schuhwerk für Beide unerlässlich. Chili hat Hufschuhe, die im Winter leider nicht viel taugen, weil er im Matsch und Schnee auf abschüssiger Strecke damit gefährlich rutscht. Aber er soll nicht beschlagen werden, also muss er im Winter ohne Schuhe auskommen. Das ist die sicherste Lösung. Ich hab am liebsten richtige Wanderstiefel mit gutem Profil und wasserdichtem Material beim reiten an. Was nutzen mir die coolen Boots, wenn ich durch Matsch und Pfützen laufen muss, wenn der Weg nicht zum reiten taugt. Und einen knielangen Mantel habe ich schätzen gelernt. Er legt sich im Winter über meine Beine und über den Sattel, der dann auch geschützt ist.  Und niemals ohne Helm, auch wenn die ...

Gute Gründe, warum ich mein Pferd so schätze und liebe

Es ist Januar, es ist kalt, matschig, frostig und der Wind weht uns kalt um die Nase. Chili und ich sind trotzdem regelmäßig im Gelände unterwegs und haben unsere Freude daran. Mal reite ich, mal laufen wir einfach nebeneinander. Das kommt immer darauf an, wie rutschig oder glatt der Boden ist, oder auch, wie groß die Kälte ist. Bei beidem steige ich ab, oder eben erst gar nicht auf.  Ich will nicht, das wir uns auf die Nase legen. Es geht schließlich irgendwie immer bergab oder bergauf. Wenn es mir zu kalt ist, nur auf dem Rücken des Pferdes getragen zu werden, laufe ich nebenher. Es gibt derzeit plötzlich große Schneemänner auf den Wiesen, die von Kindern und Eltern im Wald gebaut worden sind. Das lässt Chili staunen und er guckt immer mal wieder misstrauisch zu diesen weißen großen Dingern hin. Nicht das die plötzlich aufspringen und uns fressen wollen. Er lässt sich von mir beruhigen, ich erzähle ihm alles mögliche und er geht weiter. Er glaubt mir, und das macht mich froh. Ger...