Direkt zum Hauptbereich

Mensch und Pferd Harmonie und Partnerschaft und die Rune Ehwaz

 Ehwaz ist die neunzehnte Rune des älteren Futhark und ist ein Sinnbild für Partnerschaft und Loyalität. Übersetzt bedeutet diese Rune “Pferd”, was auf die loyale und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mensch & Pferd hinweist. Es geht um gegenseitigen Respekt, Toleranz und Vertrauen. Nur dann kann ein Team gemeinsam etwas bewegen und fortschreiten.

Traditionell erkennt man in diesem Runensymbol ein Pferd von der Seite. Das Pferd gehört gemeinsam mit dem Raben und der Katze zu den heiligen Tieren der Germanen. Odin  der Göttervater beispielsweise besitzt ein achtbeiniges Pferd namens “Sleipnir”, was in etwa “der Dahingleitende” bedeutet. Diesen Namen bekamen es, weil es sich sowohl auf der Erde, als auch durch die Luft bewegen kann. Gemeinsam mit seinem Pferd Sleipnir kann Odin durch die Welten reiten, sogar nach Hel. Am Beispiel eines Reiters zeigt sich die Symbolik vin Ehwaz am Besten. Der Reiter respektiert das Pferd und dieses toleriert den Reiter. Beide müssen sich aufeinander einlassen, miteinander harmonieren und sich einig sein, damit sie zusammen reiten können. So lehrt die Rune Ehwaz Anpassung, Vertrauen und Loyalität und zeigt den Fortschritt einer Partnerschaft an. In einer Partnerschaft, als auch im Team ist niemand für sich. Man ist eine Einheit, die gemeinsam denkt und handelt – und auch gemeinsam die Konsequenzen trägt.

Quelle : Runenorakel


 Bildquelle: Naturspirit


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Abwechslung zwischen Routine und Abenteuer stärken die Bindung zwischen Pferd und Reiter

 Endlich beginnt die Zeit wieder, in der Chili und ich mit dem ausgedehnten Ausreiten beginnen können für dieses Jahr. Nach dem der Wald nicht mehr matschig und rutschig oder glatt ist, können wir wieder in allen Gangarten unsere Ausritte machen. Das hab ich echt vermisst. Chili hat zwar noch sein dickes Winterfell und ich achte darauf, das er nicht pitschnass geschwitzt wieder vom Ausritt zurückkommt, doch seine Kondition ist so gut, das er auch einen flotten Galopp bergauf ohne große Schweißausbrüche übersteht.  Wenn ich die anderen Pferde im Stall so beobachte, sind die an Hals und unter dem Sattel patschnass, wenn sie vom Ausritt zurück kommen. Chili eher nicht, es sei denn, man reitet nur Vollgas und das liegt uns Beiden ja nicht so am Herzen. Wir geniessen eher das beschauliche Durchstreifen der Landschaft. Auch auf bekannten Touren ändere ich immer mal was, damit keine langweilige Routine in unser gemeinsames Leben kommt. Gestern bin ich nach einem schönen Galopp, den w...

Stille

 Mir fällt auf,  daß es in meinem Innersten immer stiller wird.  Oft denke ich,  ich habe in meinem Leben bereits alles gesagt,  was ich zu sagen habe.  Alles geschrieben,  was mich beschäftigt und ich mit anderen teilen möchte.  Die Themen wiederholen sich,  weil sie so menschlich sind und bestimmten Rhythmen unterworfen sind,  die unser aller Denken und Dasein bestimmen.   Wenn man jenseits der 60 ist,  tritt etwa wie Gelassenheit in unser Leben. Einfach die Gelegenheiten auf sich zukommen lassen,  nicht mehr so viel unbedingt wollen.  Das Glück des Moments genießen,  ohne viel Worte oder gar Bilder darüber zu machen.

Chili entdeckt die Freiheit und Selbstermächtigung

 Am ersten Wochenende im Juli diesen Jahres bringt Chili uns zum Staunen.  Er geht nachts eigene Wege, weil er es leid ist, sich nicht satt essen zu können. Jahrelang war er geduldig und brav, auch wenn die Wiese nichts mehr hergab, oder seine Heuraufe nicht genug Inhalt fürs Sattwerden hatte.  Da ich dieses Jahr viel mit ihm grasen war und er festgestellt hat, das es wunderbar viel Gras überall gab, hat er beschlossen, nicht mehr länger Kohldampf zu schieben, sondern sich zu holen, wonach ihm ist. Besonders zugenommen hat er dabei nicht. Ich gehe mal davon aus, das er die letzte Woche , als ich wegen der Augen OP nicht zu ihm kommen konnte, ziemlichen Hunger gehabt haben muss. Ich glaube ja, das er durch das Zusammensein mit mir mehr Selbstbewusstsein bekommen hat. Solange er nicht auf die Straße rennt, oder sich verletzt, ist mir seine Eigenmächtigkeit ein Schmunzeln wert.