Viel dazu gelernt habe ich in den letzten beiden Jahren. Welche Kleidung ist wichtig, was braucht das Pferd an Ausrüstung im Gelände.
Kälte und Nässe sind die beiden Faktoren, die einem Geländereiter und seinem Pferd zu schaffen machen. Deshalb ist wasserdichte Kleidung, rutschfestes und stabiles Schuhwerk für Beide unerlässlich.
Chili hat Hufschuhe, die im Winter leider nicht viel taugen, weil er im Matsch und Schnee auf abschüssiger Strecke damit gefährlich rutscht. Aber er soll nicht beschlagen werden, also muss er im Winter ohne Schuhe auskommen. Das ist die sicherste Lösung.
Ich hab am liebsten richtige Wanderstiefel mit gutem Profil und wasserdichtem Material beim reiten an. Was nutzen mir die coolen Boots, wenn ich durch Matsch und Pfützen laufen muss, wenn der Weg nicht zum reiten taugt.
Und einen knielangen Mantel habe ich schätzen gelernt. Er legt sich im Winter über meine Beine und über den Sattel, der dann auch geschützt ist.
Und niemals ohne Helm, auch wenn die Ohren kalt werden, Sicherheit ist oberste Priorität. Allerdings binde ich mir immer ein kleines Tuch um den Kopf und die Ohren und komme unterm Helm sehr gut zurecht damit.
Das Pferd hat dank Offenstall einen warmen Mantel an, und wenn wir zurück kommen, und er geschwitzt hat, bekommt er natürlich eine Abschwitzdecke auf, solange, bis er wieder trocken ist und nicht mehr schwitzt.
Gestern waren wir wieder mal spazieren. Dann nutze ich die Gelegenheit, ihm alles ganz nah zu zeigen, was ihm beim ausreiten so ein bisschen gruselig vorkommt. Wir gehen gemeinsam hin, er darf schauen und schnuppern und manchmal liegt dann da sogar ein Stück Möhre auf dem Gruselding. Kleine Tricks , die helfen, beim nächsten Mal drauf zuzugehen, Chili, und nachzuschauen, ob wohl wieder Möhren bereit liegen. Er ist halt ein kleiner verfressener Kerl. Mein Glück.

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