Direkt zum Hauptbereich

Etwas machen oder sagen, nur um angepasst rüberzukommen?


 Bei vielen Menschen ist es immer noch so, leider. Du genderst angestrengt,  bemühst Dich um PC.  Warum eigentlich?  Es fühlt sich  nicht gut an, Du möchtest es nicht, tust es aber,  um nicht als Außenseiter dazustehen. 

Wie fühlst Du Dich dabei, so ganz allein mit Dir selbst? 

Du fühlst jetzt schon, daß es sich falsch anfühlt, aber Du traust Dich nicht , um nicht gemieden, rausgeworfen oder verspottet zu werden.

Alles nachvollziehbar.  Ehrlich .

Doch wenn wir älter werden, so ü60 und Du so langsam auf die letzte Lebensrunde zuläufst, stellst Du oft fest, wie oft Du Dich und Deine Einstellung verraten musstest.

Und bist erleichtert,  daß Du es doch das ein oder andere Mal geschafft hast, zu Deiner ehrlichen Meinung zu stehen. 

Ich sag Dir was, so im Vertrauen. 

Übe Dich jetzt schon darin, die Wahrheit,  die Du fühlst,  nicht zu verraten. Es macht Dich nicht besser, aber stärker.





Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die selter werdenden ersten Male

 Mit 64 das erste Mal auf Chili ohne Sattel und Trense auf dem Platz geritten und es war wunderschön.  Ich vertraue Chili absolut, kann mich dabei entspannen und es einfach genießen.  Wenn es sich gut anfühlt, tue ich es einfach.  Nein es war nicht das erste Mal ohne Sattel und Trense auf einem Pferd.  Mein eigenes Pferd,  was ich mit Mitte 30 hatte, und was mich mit Sattel ständig abgebuckelt hat, habe ich auch so geritten, und es ist nix passiert.   Aber das Gefühl war bei Chili so anders. Viel mehr Vertrauen und eine Selbstverständlichkeit,  die ich vor 30 Jahren nicht gefühlt habe. Ich bin total happy damit. Ich glaube,  dass verstehen nur Pferdemenschen.  

Die Endlichkeit des Seins Gedanken zum Tod von Gunnar Kaiser

 Eigentlich gehört das Thema nicht unbedingt zu diesem Blog und doch gehört es unbedingt hierher. Gestern Abend traf die Nachricht über YouTube ein,  daß ein Wegbereiter des feinen Denkens, der wunderbaren Worte,  die Erdenreise beendet ist.  Ich folge seinem Kanal seit einigen Jahren.  Als Philosoph haben mich seine Videos immer sehr abgeholt und zum denken angeregt.  Ruhig und besonnen hat er Themen aufgegriffen,  die aktuell waren, am Zeitgeist könnte man sagen.  In der Pandemie hat er vielen Menschen mit seiner reflektierten Art, Mut gemacht und versucht,  das Thema , die Angst,  die Absurdität des Geschehens vor der Kamera zu verarbeiten.  Sein Buch,  der Kult, hat das Thema noch mal zusammengefasst und ihn ins Kreuzfeuer des Mainstreams gebracht.   Äußerlich ruhig,  hat sein Körper allerdings mit der heimtückischen Krankheit Krebs reagiert.  Die Nachricht über seine Krankheit hat seine Community gescho...

Das Vertrauen wächst weiter

 In meiner Erinnerung bin ich noch mit keinem anderen Pferd so lange und so intensiv zusammen gewesen, wie mit Chili. Der Winter dieses Jahr war eine große Herausforderung von Dauerregen und Nässe und Matsch. Wir sind wirklich nicht viel dazu gekommen, auszureiten. Dafür habe ich mit Chili viele Spaziergänge und Bodenarbeitslektionen machen können. Was blieb uns anderes übrig in den relativ regenfreien Stunden. Es hat das gegenseitige Vertrauen nochmal sehr gestärkt und wenn ich dann mal ausgeritten bin, hatte ich das Gefühl, ich bin mehr mit ihm verschmolzen, fühle ihn mehr und er mich. Es ist schwer zu erklären, was es bedeutet, wenn man sich auf einem Pferd so richtig zuhause fühlt. Aber so ist es jetzt, wenn ich im Sattel von Chili sitze. Ich bin dort zuhause, er gibt mir dieses Gefühl, Teil von ihm zu sein. Über den Winter lässt sich sonst noch sagen, das Chili mir ein weiteres großes Geschenk gemacht hat. Er war jedes Mal so froh, das ich ihn aus seinem Matschpaddock für ein ...