Am ersten Wochenende im Juli diesen Jahres bringt Chili uns zum Staunen.
Er geht nachts eigene Wege, weil er es leid ist, sich nicht satt essen zu können. Jahrelang war er geduldig und brav, auch wenn die Wiese nichts mehr hergab, oder seine Heuraufe nicht genug Inhalt fürs Sattwerden hatte.
Da ich dieses Jahr viel mit ihm grasen war und er festgestellt hat, das es wunderbar viel Gras überall gab, hat er beschlossen, nicht mehr länger Kohldampf zu schieben, sondern sich zu holen, wonach ihm ist. Besonders zugenommen hat er dabei nicht. Ich gehe mal davon aus, das er die letzte Woche , als ich wegen der Augen OP nicht zu ihm kommen konnte, ziemlichen Hunger gehabt haben muss.
Ich glaube ja, das er durch das Zusammensein mit mir mehr Selbstbewusstsein bekommen hat. Solange er nicht auf die Straße rennt, oder sich verletzt, ist mir seine Eigenmächtigkeit ein Schmunzeln wert.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen