Direkt zum Hauptbereich

Schlechtes Wetter und reiten

 Das nasse  Wetter und der Matsch sind jeden Winter eine große Herausforderung für mich.  Der Hund muss raus,  und der junge Bambi ist energiegeladen und will mindestens 1 Stunde morgens laufen.  Wenn dann noch PferdeTag ist und ich bin schon einmal komplett nass und schmutzig gewesen,  kommt das gleiche dann noch mal gleich hinterher. 

Gestern waren ein paar Stunden Sonne da und außer langem putzen von Chili war es ein schöner Ausritt, den wir Beide wieder so richtig genossen haben. Chili genießt ja schon das ausgiebige putzen sehr.

Ab heute soll wieder tagelang Regen kommen.  Die Bäche sind schon tüchtig hoch und im Wald kommt von allen Hängen bereits das Wasser gelaufen.  Schön ist wirklich anders.  Aber ich jammer auf hohem Niveau. 

Zum Ausgleich ein Foto vom schönen Herbst Pferd mit seinem neuen Fellsattel.



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die selter werdenden ersten Male

 Mit 64 das erste Mal auf Chili ohne Sattel und Trense auf dem Platz geritten und es war wunderschön.  Ich vertraue Chili absolut, kann mich dabei entspannen und es einfach genießen.  Wenn es sich gut anfühlt, tue ich es einfach.  Nein es war nicht das erste Mal ohne Sattel und Trense auf einem Pferd.  Mein eigenes Pferd,  was ich mit Mitte 30 hatte, und was mich mit Sattel ständig abgebuckelt hat, habe ich auch so geritten, und es ist nix passiert.   Aber das Gefühl war bei Chili so anders. Viel mehr Vertrauen und eine Selbstverständlichkeit,  die ich vor 30 Jahren nicht gefühlt habe. Ich bin total happy damit. Ich glaube,  dass verstehen nur Pferdemenschen.  

Die Endlichkeit des Seins Gedanken zum Tod von Gunnar Kaiser

 Eigentlich gehört das Thema nicht unbedingt zu diesem Blog und doch gehört es unbedingt hierher. Gestern Abend traf die Nachricht über YouTube ein,  daß ein Wegbereiter des feinen Denkens, der wunderbaren Worte,  die Erdenreise beendet ist.  Ich folge seinem Kanal seit einigen Jahren.  Als Philosoph haben mich seine Videos immer sehr abgeholt und zum denken angeregt.  Ruhig und besonnen hat er Themen aufgegriffen,  die aktuell waren, am Zeitgeist könnte man sagen.  In der Pandemie hat er vielen Menschen mit seiner reflektierten Art, Mut gemacht und versucht,  das Thema , die Angst,  die Absurdität des Geschehens vor der Kamera zu verarbeiten.  Sein Buch,  der Kult, hat das Thema noch mal zusammengefasst und ihn ins Kreuzfeuer des Mainstreams gebracht.   Äußerlich ruhig,  hat sein Körper allerdings mit der heimtückischen Krankheit Krebs reagiert.  Die Nachricht über seine Krankheit hat seine Community gescho...

Das Vertrauen wächst weiter

 In meiner Erinnerung bin ich noch mit keinem anderen Pferd so lange und so intensiv zusammen gewesen, wie mit Chili. Der Winter dieses Jahr war eine große Herausforderung von Dauerregen und Nässe und Matsch. Wir sind wirklich nicht viel dazu gekommen, auszureiten. Dafür habe ich mit Chili viele Spaziergänge und Bodenarbeitslektionen machen können. Was blieb uns anderes übrig in den relativ regenfreien Stunden. Es hat das gegenseitige Vertrauen nochmal sehr gestärkt und wenn ich dann mal ausgeritten bin, hatte ich das Gefühl, ich bin mehr mit ihm verschmolzen, fühle ihn mehr und er mich. Es ist schwer zu erklären, was es bedeutet, wenn man sich auf einem Pferd so richtig zuhause fühlt. Aber so ist es jetzt, wenn ich im Sattel von Chili sitze. Ich bin dort zuhause, er gibt mir dieses Gefühl, Teil von ihm zu sein. Über den Winter lässt sich sonst noch sagen, das Chili mir ein weiteres großes Geschenk gemacht hat. Er war jedes Mal so froh, das ich ihn aus seinem Matschpaddock für ein ...