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Etwas machen oder sagen, nur um angepasst rüberzukommen?

 Bei vielen Menschen ist es immer noch so, leider. Du genderst angestrengt,  bemühst Dich um PC.  Warum eigentlich?  Es fühlt sich  nicht gut an, Du möchtest es nicht, tust es aber,  um nicht als Außenseiter dazustehen.  Wie fühlst Du Dich dabei, so ganz allein mit Dir selbst?  Du fühlst jetzt schon, daß es sich falsch anfühlt, aber Du traust Dich nicht , um nicht gemieden, rausgeworfen oder verspottet zu werden. Alles nachvollziehbar.  Ehrlich . Doch wenn wir älter werden, so ü60 und Du so langsam auf die letzte Lebensrunde zuläufst, stellst Du oft fest, wie oft Du Dich und Deine Einstellung verraten musstest. Und bist erleichtert,  daß Du es doch das ein oder andere Mal geschafft hast, zu Deiner ehrlichen Meinung zu stehen.  Ich sag Dir was, so im Vertrauen.  Übe Dich jetzt schon darin, die Wahrheit,  die Du fühlst,  nicht zu verraten. Es macht Dich nicht besser, aber stärker.

To get lost is to learn the way

 Das kann ich nur unterschreiben.  Dauernd verlaufe ich mich bei den Wanderungen mit Bambi und etliche Male habe ich mich beim ausreiten verritten. Aber so lernst Du wieder neue Wege kennen.  Freiwillig meiden wir Menschen ja eher die Veränderung.  Doch die letzten 3 Jahre haben uns wohl alle genötigt, unsere Lebenskonzepte zu überdenken und zu verändern. Es war glaube ich, höchste Zeit.  Und wenn man ein paarmal eine falsche Richtung eingeschlagen hat, findet man auch irgendwann eine Abkürzung,  wenn man sie gerade braucht. 

Die selter werdenden ersten Male

 Mit 64 das erste Mal auf Chili ohne Sattel und Trense auf dem Platz geritten und es war wunderschön.  Ich vertraue Chili absolut, kann mich dabei entspannen und es einfach genießen.  Wenn es sich gut anfühlt, tue ich es einfach.  Nein es war nicht das erste Mal ohne Sattel und Trense auf einem Pferd.  Mein eigenes Pferd,  was ich mit Mitte 30 hatte, und was mich mit Sattel ständig abgebuckelt hat, habe ich auch so geritten, und es ist nix passiert.   Aber das Gefühl war bei Chili so anders. Viel mehr Vertrauen und eine Selbstverständlichkeit,  die ich vor 30 Jahren nicht gefühlt habe. Ich bin total happy damit. Ich glaube,  dass verstehen nur Pferdemenschen.  

Stille

 Mir fällt auf,  daß es in meinem Innersten immer stiller wird.  Oft denke ich,  ich habe in meinem Leben bereits alles gesagt,  was ich zu sagen habe.  Alles geschrieben,  was mich beschäftigt und ich mit anderen teilen möchte.  Die Themen wiederholen sich,  weil sie so menschlich sind und bestimmten Rhythmen unterworfen sind,  die unser aller Denken und Dasein bestimmen.   Wenn man jenseits der 60 ist,  tritt etwa wie Gelassenheit in unser Leben. Einfach die Gelegenheiten auf sich zukommen lassen,  nicht mehr so viel unbedingt wollen.  Das Glück des Moments genießen,  ohne viel Worte oder gar Bilder darüber zu machen.

Wie das Leben so würfelt....

  ......und mir mal wieder einen Herzenswunsch erfüllt. Ja was soll ich sagen, aber mein Junghund Bambi entwickelt sich zu einem richtig großen Hund.  Knapp 10 Monate alt und ein Stockmass von über 55 cm 🤪🤭 und 26 kg? Ja liebes Leben,  ich sollte es inzwischen wissen. Pass auf, was Du Dir wünschst, es wird Dir geliefert. Eigentlich wollte ich immer schon einen richtig großen und schönen Hund haben. Aber ich hab mich nicht getraut,  mir einen zuzulegen.   Erziehung und Kosten und die Angst der Menschen, die vor großen Hunden haben. Doch jetzt in der letzten Zeitschleife meines Lebens, mit fast 64 Jahren,  hat er sich reingeschmuggelt. In mein Leben.  Ich gehe davon aus,  daß er bis kurz vor meinem 80.Geburtstag  an meiner Seite bleibt und somit der letzte Hund in diesem Leben sein wird.  Stay tuned 🤗😅

Schlechtes Wetter und reiten

 Das nasse  Wetter und der Matsch sind jeden Winter eine große Herausforderung für mich.  Der Hund muss raus,  und der junge Bambi ist energiegeladen und will mindestens 1 Stunde morgens laufen.  Wenn dann noch PferdeTag ist und ich bin schon einmal komplett nass und schmutzig gewesen,  kommt das gleiche dann noch mal gleich hinterher.  Gestern waren ein paar Stunden Sonne da und außer langem putzen von Chili war es ein schöner Ausritt, den wir Beide wieder so richtig genossen haben. Chili genießt ja schon das ausgiebige putzen sehr. Ab heute soll wieder tagelang Regen kommen.  Die Bäche sind schon tüchtig hoch und im Wald kommt von allen Hängen bereits das Wasser gelaufen.  Schön ist wirklich anders.  Aber ich jammer auf hohem Niveau.  Zum Ausgleich ein Foto vom schönen Herbst Pferd mit seinem neuen Fellsattel.

Silvester mit Tieren

 Zum Glück hat sich bei unserem ersten gemeinsamen Silvester herausgestellt,  dass Bambi keine Angst hat,  vor dem Geböller in der Nacht.  Das war meine größte Sorge,  wieder ein Tier zu haben,  was völlig in Panik lebt,  sobald die erste Rakete in den Himmel schießt.  Winslow hatte panische Angst und hat sehr gelitten an solchen Tagen oder bei Gewitter.  Ich wünsche mir,  daß dieser Brauch reglementiert wird.  Von einem Menschen im Rettungsdienst habe ich aktuell gelesen,  daß deren Fahrzeuge mit Raketen beschossen werden und schlimmeres.   Ich bin dafür,  dass jede Stadt ein Feuerwerk abhalten kann und damit genug.  Kein Böller mehr in private Hände.  Was meinst Du dazu?