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Wenn ein langjähriger Hundefreund geht, ist da eine Riesenlücke


 Im Sommer diesen Jahres ist mein persönlicher Supergau eingetroffen.  Mein gehegter und gepflegter Westiemann ist 6 Wochen nach seinem 17. Geburtstag gegangen.

Es wurde Zeit, sein Körper und seine Sinne waren längst nicht mehr gut für ein Leben,  was einem stolzen und eigensinnigem Terrier entspricht.  Aber er ist jeden Morgen mit mir aufgestanden um draußen vor der Tür nach dem rechten zu sehen und sein Frühstück in Empfang zu nehmen.  Seinem Verfall zuzuschauen,  ist mir nicht leicht gefallen. Er verlor zusehends an Kraft,  aber obwohl er so gut wie blind und taub war, hat er sich gut zurecht gefunden und hat sein Leben an meiner Seite verbracht. 

Doch dann wurde er immer wackeligen auf den Beinen und zum Schluß mochte er nichts mehr fressen. Da wusste ich,  der Tag war gekommen, um ihn gehen zu lassen.  

Es war der schlimmste Tag meines bisherigen Lebens und mein Herz bekam einen richtigen Riss und wäre um ein Haar zerbrochen.

Ein Leben lang waren Hunde an meiner Seite,  aber diese Trauer um diesen Hund,  daß war eine Dimension,  die ich vorher nicht erlebt hatte.

Auch heute, 3 Monate danach , denke ich mit Wehmut an ihn und vermisse ihn so sehr.

Das Leben ist weiter gegangen, aber ohne meinen Pferdefreund Chili, der so lieb war, weil er meinen Kummer wohl deutlich gefühlt hat, wäre mein Herz wirklich gebrochen. 

Dieser Post war heute nötig und Winslow hat ihn mehr als verdient. 


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