Chili ist von Fohlen an mit anderen Pferden gemeinsam in der Offenstallhaltung. Zu seiner ersten Herde gehörten bisher 2 Stuten, mit denen er zusammen steht.
Bei der letzten Stute, die dazu gekommen ist, vor gut 1 Jahr, hatte ich den Eindruck, Chili hat sich verändert. Er war plötzlich schreckhafter geworden. Er scheute beim Ausreiten vor Baumstämmen, die einfach nur am Wegrand lagen.
Ich habe nicht verstanden, was das ausgelöst haben könnte. Er war auch auf der Weide nervöser geworden, ich glaube aus irgendeinem Grund hat ihn diese Stute mental aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Stute ist auch sehr schreckhaft und wenn sie dem Reiter nicht absolut vertraut, dreht sie gern mal auf der Hinterhand um und rennt den Weg zurück, wenn die Situation für sie nicht in Ordnung ist.
Ich habe öfter aufgrund seiner Wesensänderung gedacht, das es mit der Stute zusammenhängen könnte.
Seit 3 Wochen hat sich die Stallsituation geändert und die Stute steht in einem anderen Verbund, dafür hat Chili einen 5 jährigen Haflingerwallach als Gesellschaft bekommen. Und seitdem hat er sich total gedreht. Er ist wieder ruhiger, entspannter, steht ganz viel mit diesem Wallach zusammen und kuschelt. Die beiden teilen sich sogar ein Heunetz. Das hat es bei Chili noch nie gegeben. Beim Futter hörte bisher alle Freundschaft auf. Doch hier ist alles anders.
Mir hat keiner geglaubt, das die Stute diese Wesensveränderung bei ihm hervorgerufen hat. Doch jetzt im Vergleich ist es ganz deutlich zu erkennen. Ich freue mich für die beiden Jungs, das sie sich so gut tun. Macht es doch auch mir als Reiterin das Leben leichter.

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