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Wie alles begann

Darf ich vorstellen, die Hauptperson zu diesem Blog heißt Chili, ist ein Mix aus Quarterhorse und Haflinger, Herdenchef von 6 Pferden und lebt sein Leben im Offenstall bzw. 24 Stunden Weideverbund.

Er ist 14 Jahre alt und es war tatsächlich Liebe auf den ersten Ritt. 

Nach über 20 Jahren Pferdeabstinenz beschloß ich mich wieder den Pferden zuzuwenden.

Meine Liebe zu ihnen ist da, solange ich mich zurückerinnern kann. Über Reitstunden im Schulbetrieb, einigen Reitbeteiligungen an Privatpferden bis zum eigenen Pferd habe ich in den Jahren zwischen 25 und 40 alle Stadien der Pferdeliebe durchlebt.

Und dann war für knapp 20 Jahre kein Pferd in Sicht. Andere Dinge standen an.

Dann kam mit 56 mein ersehnter Vorruhestand und nach einiger Zeit kamen mir die Pferde wieder in den Sinn. Nach einem Wochenende auf einem wunderbaren Gut am Chiemsee und dem Geruch von Pferden, stand der Entschluß fest. Ich will wieder mit den Pferden zusammen sein. Sie gehören einfach zu meinem Leben und haben mich stets glücklicher als ich kam, wieder nach Hause geschickt.

Doch reiten wollte ich nicht mehr. Jetzt nach so langer Zeit noch mal aufs Pferd steigen, das war nicht mein Plan. Schließlich bin ich etliche Male von diversen Pferden gefallen, und das manchmal recht schmerzhaft. Nein, ich wollte ein Pferd für die Bodenarbeit, gemeinsame Spaziergänge und betüdeln. 

Das bekam ich nach Aufgabe einer kleinen Anzeige auch ziemlich bald. Eine Stute und ihr zweijähriger Sohn konnten etwas Zuwendung zusätzlich zu der Besitzerin gut gebrauchen. 

Wie ich dann doch wieder zum reiten kam, erzähle ich beim nächsten Mal.


Das Foto zeigt Chili mit seiner Besitzerin beim Trailtraining fürs Working Equitation





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